Basteln einer Druckvorlage

Basteln einer Druckvorlage 

Unter der Bezeichnung Druckvorlage werden zunächst alle die Unterlagen zusammengefasst, die notwendig sind, um einen Druck durchzuführen. Hierzu zählen beispielsweise Bilder und Grafiken, Schriften, Texte oder Logos, wobei die Druckvorlagen in Abhängigkeit zum Druckverfahren seitenrichtig oder spiegelverkehrt verwendet werden.

In früheren Tagen mussten Druckvorlagen dabei meist als Film zu der Druckerei gebracht werden, heute werden Druckvorlagen meist digitalisiert in Datei-Form übertragen. Um sich selbst eine Druckvorlage zu basteln, gibt es mehrere Möglichkeiten.

1.) 

Die einfachste ist sicherlich, eine Vorlage mithilfe verschiedener Grafik- und Textverarbeitungsprogrammen am Computer zu erstellen. Da diese dann in bereits digitalisierter Form vorliegt, kann sie beliebig oft reproduziert werden, entweder am heimischen Drucker oder bei einer Druckerei, die das Motiv in unterschiedlichen Größen und auf verschiedenen Untergründen ausdrucken kann.

2.) 

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Druckvorlage in Form einer Schablone oder eines Stempels zu basteln. Hierzu können verschiedene Materialien verwendet werden, beispielsweise Papier oder Karton, aber auch textile Gewebe oder Schaum- und Kunststoff. Dabei gibt es zwei Varianten für die Herstellungsweise der selbstgebastelten Druckschablone, nämlich zum einen in einer Form, die einer Druckform für den Hochdruck ähnelt und zum anderen in einer Form, die einer Druckform für den Tiefdruck entspricht.

Bei einer Druckform für den Hochdruck liegen die Bildstellen höher als die Nichtbildstellen, was für die selbstgebastelte Druckschablone bedeutet, dass die Stellen, die gedruckt werden sollen, stehen bleiben und erhaben sind. Bei Druckformen für den Tiefdruck liegen die Bildstellen tiefer als die Nichtbildstellen, übertragen auf eine selbstgebastelte Druckvorlage würde das also bedeuten, dass das Druckmotiv ausgeschnitten wird.

Nach Fertigstellung der Schablone wird diese mit einer Farbschicht überzogen und auf den Druckträger gepresst oder die Druckvorlage auf den Druckträger gelegt und die Farbe anschließend mithilfe eines Rakels oder eines Pinsels aufgetragen.

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