Anleitung und Tipps zum Ausdrucken von Internetseiten

Infos, Tipps und Anleitung zum Ausdrucken von Internetseiten 

Es kommt immer mal wieder vor, dass eine Internetseite ausgedruckt werden soll. Allerdings ist dies in der Praxis oft schwieriger als gedacht, wobei sich das Hauptproblem beim Ausdrucken von Internetseiten durch das Format ergibt.

Während die meisten Tinten- und Laserdrucker standardmäßig auf den Druck von DIN A4-Blättern im Hochformat eingestellt sind, sind Internetseiten bedingt durch die Maße des Computerbildschirms im Querformat angelegt. Dies führt in der Folge häufig dazu, dass beim Ausdruck der Text am rechten Blattrand einfach abgeschnitten wird.

Eine mögliche Lösung kann dann sein, das Druckformat auch beim Drucker auf Querformat einzustellen. Dadurch wird dann der gesamte Text ausgedruckt, allerdings können unschöne Umbrüche entstehen und zudem steigt die Anzahl der benötigten Seiten für den Ausdruck. Es gibt allerdings durchaus Mittel und Wege, um Internetseiten mit passablen Ergebnissen auszudrucken. 

 

Hier die wichtigsten Infos, Tipps sowie eine kurze Anleitung
zum Ausdrucken von Internetseiten auf einen Blick:
    
 

 

Den Text markieren oder die Druckfunktionen nutzen

Die einfachste Möglichkeit besteht darin, den Text auf der Internetseite zu markieren und entweder direkt auszudrucken oder vor dem Druck in ein Textverarbeitungsprogramm zu kopieren und zu bearbeiten.

Diese Lösung bietet sich vor allem dann an, wenn nur einzelne Abschnitte ausgedruckt werden sollen oder wenn nur der Text von Bedeutung ist und auf die Navigation, die Kopf- und die Fußzeile oder andere Elemente der Seite verzichtet werden kann. Viele Seitenbetreiber bieten außerdem spezielle Druckfunktionen an. Klickt der Nutzer die Druckfunktion an, öffnet sich häufig eine neue Seite.

Diese als Druckansicht bezeichnete Seite enthält neben den eigentlichen Inhalten oft die Quellenangabe und das Erstellungsdatum und ist speziell für den Ausdruck auf einem herkömmlichen Drucker konzipiert. Der Vorteil der Druckfunktionen liegt darin, dass die Inhalte richtig und vollständig angezeigt und auf den Ausdruck per Drucker optimiert aufbereitet werden, was Fehldrucke verhindert und Zeit spart.

Nachteilig ist allerdings, dass die Internetseite nicht so ausgedruckt wird, wie sie bei einem Aufruf der Seite zu sehen ist.  

 

Der Ausdruck und CSS

Wird auf der Internetseite keine Druckfunktion zur Verfügung gestellt, ist oft ein Blick in die Druckvorschau des Browsers sinnvoll. Mittlerweile werden sehr häufig die sogenannten Cascading Style Sheets, kurz CSS, verwendet, um das Layout einer Internetseite festzulegen. Durch unterschiedliche Medientypen wird es so möglich, verschiedene Layouts für unterschiedliche Ausgabegeräte wie beispielsweise den Computerbildschirm, einen Beamer oder eben den Drucker zu erstellen.

Sehr häufig hinterlegen Webdesigner eine spezielle Druck-CSS-Datei. Der Nutzer kann dadurch auf eine für den Drucker optimierte Version der Seite zurückgreifen, weil beim Drucken die speziellen Anweisungen der Datei befolgt werden. Allerdings ist dadurch eine Ausgabe der Internetseite in der Form, wie sie am Bildschirm zu sehen ist, nicht möglich. Beim Ausdruck von Internetseiten wirft der Drucker häufig leere Seiten aus, wobei diese Blätter nicht wirklich leer sind, sondern am oberen oder unteren Blattrand mit der Internetadresse bedruckt sind.

Auch hierfür ist die Programmiertechnik verantwortlich und leere Seiten entstehen immer dann, wenn der Programmierer mit absoluten CSS-Positionierungen gearbeitet hat. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, die Texte von dem Layout zu trennen, wobei die Texte meist mit HTML strukturiert und die Layouts mittels CSS-Angaben angelegt werden. Das Layout beinhaltet dabei auch Rahmen und Positionsangaben und bei letzteren wird zwischen absoluten und relativen Positionierungen unterschieden.

Handelt es sich um eine absolute Positionierung, ist es möglich, die x- und die y-Koordinaten für ein HTML-Element exakt in Pixeln anzugeben. Absolute HTML-Container werden dadurch aus dem umgebenden Kontext herausgehoben und einzelne Elemente können beispielsweise übereinander gestapelt werden.

Ist ein solcher Inhaltsblock dann aber größer als das Papierformat, entsteht eine leere Seite. Bildlich gesprochen schwebt der Container nämlich über dem Papier und kann daher nicht ausgedruckt werden. Handelt es sich um eine relative Positionierung der HTML-Elemente, ergibt sich ihre Position aus der Reihenfolge im Dokument.

So muss beispielsweise die Kopfzeile vor dem nächsten Inhaltsblock stehen, während sie bei einer absoluten Positionierung auch an das Ende des Dokuments geschrieben werden könnte.       

 

Ausdruck mittels Zusatzprogramm

Mit dem HP Smart Web Printing als kostenloses Browser-Add-on gibt es ein Hilfsprogramm, das den Ausdruck einer gesamten Internetseite ermöglicht. Entwickelt wurde das Programm ursprünglich, um Ausschnitte von mehreren Seiten zu einem Dokument zusammenfassen zu können, beispielsweise bei Recherchearbeiten.

Das erstellte Dokument kann dann auch im PDF-Format abgespeichert werden. Eine Alternative zu diesem Hilfsprogramm besteht darin, manuell Screenshots anzufertigen, diese in ein Textverarbeitungs- oder Präsentationsprogramm einzufügen und anschließend in ein PDF umzuwandeln.

Ein Screenshot ist eine Art Foto von der aktuellen Bildschirmansicht. Je nach Betriebssystem ist das Kopieren der aktuellen Bildschirmansicht in eine Zwischenablage durch unterschiedliche Tastenkombinationen möglich, eine häufige Variante ist dabei die Tastenkombination ALT und Druck oder Print. 

Weiterführende Anleitungen, Vorlagen und Tipps:

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