5 Tipps gegen Spam

5 Tipps gegen Spam

 

Ebenso wie die Postanschrift, die Festnetznummer, die Mobilfunknummer und eventuell eine Faxnummer gehört heutzutage auch eine E-Mail-Adresse zu den üblichen Kontaktdaten. Doch kaum ist eine E-Mail-Adresse eingerichtet, trudeln auch schon die ersten Werbenachrichten ein.

Der sogenannte Spamfilter fängt zwar einen Teil der unerwünschten Werbemails ab und durch entsprechende Einstellungen lässt sich die Nachrichtenflut ein Stück weit eindämmen. Aber trotzdem landen regelmäßig irgendwelche Werbebotschaften im virtuellen Postfach.

Die schlechte Nachricht ist, dass die nervigen E-Mails kein Ende nehmen werden, wenn die E-Mail-Adresse einmal in einem Verteilersystem gelandet ist. Von hier aus zieht sie nämlich ihre Kreise. Selbst wenn sich der Nutzer an einen Absender wendet und seine E-Mail-Adresse aus dessen Verteiler austrägt, wurde die Adresse zwischenzeitlich schon längst an andere Verteiler weitergegeben.

Aber es gibt auch eine gute Nachricht. Trifft der Nutzer im Vorfeld die richtigen Vorkehrungen, stehen die Chancen gut, dass er von der lästigen Werbung verschont bleibt. Doch was kann und sollte der Nutzer konkret tun?

 

Hier sind 5 Tipps gegen Spam!:

 

Tipp 1: Mehrere E-Mail-Adressen einrichten.

Bei vielen Internet- und E-Mail-Anbietern kann sich der Nutzer mehrere E-Mail-Adressen einrichten. Nutzt er diese Möglichkeit, kann er seine digitale Kommunikation steuern. So kann er ein E-Mail-Konto anlegen, das er nur für private Zwecke nutzt. Diese E-Mail-Adresse sollte er dann entsprechend gut hüten und nur in seinem privaten Umfeld weitergeben.

Ein weiteres E-Mail-Konto kann sich der Nutzer für seine Streifzüge durchs Internet anlegen. Meldet er sich in einem Forum an, kauft er online ein, möchte er einen Newsletter abonnieren oder will er an einem Gewinnspiel teilnehmen, kann er diese E-Mail-Adresse verwenden. Sollte die E-Mail-Adresse irgendwann zum Spamopfer werden, kann er sie löschen und sich einfach eine neue Adresse einrichten.

Seine eigentliche, private E-Mail-Adresse bleibt so aber von der nervigen Werbung verschont. Bietet der eigene Internet- oder E-Mail-Anbieter nicht die Möglichkeit, mehrere Adressen einzurichten, kann sich der Nutzer bei verschiedenen Anbietern E-Mail-Konten anlegen. Es gibt eine ganze Reihe von Anbietern, die kostenlose E-Mail-Adressen zur Verfügung stellen.

 

Tipp 2: Die private E-Mail-Adresse wirklich nur für private Zwecke nutzen.

Vermutlich kämen die wenigsten auf die Idee, auf irgendeinen wildfremden Menschen zuzugehen und ihm einen Zettel mit der eigenen Adresse oder Festnetznummer in die Hand zu drücken. Selbst gegenüber Ämtern, Behörden oder Vertragspartnern geben viele ihre Telefonnummer nicht oder nur sehr ungern preis.

Im Internet ist das erstaunlicherweise anders. Hier rufen Nutzer eine Seite auf und tragen ihre E-Mail-Adresse in Registrierungs-, Bestell- oder Gewinnspielformulare ein, ohne sich großartig Gedanken zu machen. Dabei gehört die E-Mail-Adresse genauso zu den schützenswerten Kontaktdaten wie die Postanschrift und die Telefonnummer.

Um Spam zu vermeiden, ist der Nutzer deshalb gut beraten, wenn er sorgsam mit seiner privaten E-Mail-Adresse umgeht. Sie sollte wirklich nur privaten Zwecken vorbehalten sein und ausschließlich für die Kommunikation mit Freunden und Bekannten genutzt werden.

 

Tipp 3: Eine ungewöhnliche E-Mail-Adresse verwenden.

Der überwiegende Großteil aller E-Mail-Adressen beginnt mit einem Buchstaben oder einer Zahl. Das wissen natürlich auch die Absender von Spammails und stellen ihre Suchmaschinen und Verteiler entsprechend ein. Gleichzeitig ergibt sich so aber für den Nutzer die Möglichkeit, die Systeme, die Internetseiten und Datenbanken nach E-Mail-Adressen durchsuchen, recht simpel zu überlisten.

Er muss sich nämlich einfach nur eine E-Mail-Adresse einrichten, die eben nicht mit einem Buchstaben oder einer Zahl beginnt. Stattdessen kann er ein Sonderzeichen wählen. Allerdings ist es nicht bei allen Anbietern möglich, eine E-Mail-Adresse mit einem Sonderzeichen beginnen zu lassen.

In diesem Fall kann sich der Nutzer behelfen, indem er ein „-“ oder ein „_“ an den Anfang setzt. Dies sollte schon ausreichen, um seine E-Mail-Adresse vor Spam zu schützen.

 

Tipp 4: Die E-Mail-Adresse tarnen.

Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, die eigene E-Mail-Adresse im Internet zu nennen. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn der Nutzer eine Internetseite betreibt und seine Kontaktdaten im Impressum angeben muss. Auch hier lässt sich jedoch verhindern, dass die E-Mail-Adresse von Verteilersystemen aufgespürt und mit Spam zugemüllt wird.

Eine Möglichkeit ist, die E-Mail-Adresse nicht als Text, sondern in Form einer Grafik einzufügen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, das „@“ in der E-Mail-Adresse gegen die Buchstaben „(at)“ auszutauschen. In beiden Fällen ist die E-Mail-Adresse für Suchroboter gut getarnt.  

 

Tipp 5: Einmal-Adressen nutzen.

Braucht der Nutzer eine E-Mail-Adresse nur ein einziges Mal, kann er auf die Dienste von solchen Anbietern zurückgreifen, die sogenannte Wegwerf- oder Einmal-Adressen anbieten. Diese E-Mail-Adressen sind beispielsweise dann praktisch, wenn der Nutzer etwas aus dem Internet herunterladen möchte und dazu einen Bestätigungslink in einer E-Mail anklicken muss.

Die Laufzeit der Einmal-Adressen kann so gewählt werden, dass sie ausreicht, um die Bestätigungsmail abzurufen. Nach Ablauf der eingestellten Zeit wird die E-Mail-Adresse gelöscht. Spam hat somit keine Chance.

Mehr Anleitungen, Vorlagen und Tipps:

Thema: 5 Tipps gegen Spam

Teilen:

Kommentar verfassen