5 simple, aber effektive Tipps rund um die Druckerpatrone

5 simple, aber effektive Tipps rund um die Druckerpatrone

Ob im Büro oder am heimischen Arbeitsplatz: Der Drucker gehört praktisch zur Standardausstattung. Immerhin müssen regelmäßig Briefe, Dokumente und verschiedene Dateien ausgedruckt werden.

Umso ärgerlich ist es dann, wenn der Drucker den Dienst verweigert, weil die Patronen leer sind. Natürlich sind die Patronen Verbrauchsmaterial und halten nicht ewig. Aber oft genügen schon einfache Methoden, um die Lebensdauer der Patronen zu verlängern und die Druckkosten zu senken.

Ein paar Beispiele gefällig?

Hier sind fünf simple, aber effektive Tipps rund um die Druckerpatrone!

 

Tipp Nr. 1: Den richtigen Standort für den Drucker wählen.

In größeren Büros stehen die Drucker oft in einem separaten Raum mit Klimaanlage. Das hat nichts damit zu tun, dass sich die Büromitarbeiter regelmäßig bewegen sollen. Der Grund hierfür ist vielmehr, dass Drucker Temperaturunterscheide nicht allzu gut vertragen.

Ist ein Drucker direktem Sonnenlicht ausgesetzt oder steht er nah an der Heizung, führen die ständigen Temperaturwechsel, die sich dadurch im Tages- und Nachtverlauf ergeben, zu einem deutlich höheren Tintenverbrauch. Wenn die Patronen möglichst lange halten und somit die Druckkosten gesenkt werden sollen, sollte der Drucker also einen Standort bekommen, an dem die Temperatur annähernd gleichbleibt.

Ein geschützter Platz in einem Schrank, in einem Regal, auf einem Rollcontainer unter dem Schreibtisch oder im hinteren Bereich auf dem Schreibtisch beispielsweise ist optimal. Hier bekommt der Drucker weder direktes Sonnenlicht noch die warme Luft aus dem Heizkörper ab.

 

Tipp Nr. 2: Die Tinte in der Patrone ausschöpfen.

Viele Drucker hören recht früh mit dem Drucken auf. Statt den Druckvorgang auszuführen, erscheint dann die Meldung, dass die Tintenpatrone leer ist. Und obwohl mitunter noch reichlich Resttinte in der Patrone ist, druckt der Drucker erst wieder, nachdem eine neue Patrone eingesetzt wurde.

Die Idee dahinter ist, dass der Chip oder die Software den Druckertreiber über den aktuellen Tintenfüllstand informieren soll, damit eine Tintenpatrone nicht während des Drucksvorgangs ausfällt und der Ausdruck dadurch unbrauchbar wird. Aber um sicherzustellen, dass die vorhandene Tinte auch wirklich ausreicht, wird die Warnmeldung oft viel früher herausgegeben als eigentlich notwendig.

Bei einigen Druckern übermittelt der Chip oder die Software zudem gar nicht den Tintenstand, sondern zählt nur die gedruckten Seiten mit. Und wenn eine bestimmte Seitenzahl erreicht ist, wird das Drucken eingestellt und eine neue Patrone angefordert.

Bei etlichen Druckermodellen kann der Chip aber zurückgesetzt oder die Software ausgetrickst werden. Der Druckertreiber geht dadurch davon aus, dass eine neue Patrone eingesetzt wurde. Folglich druckt der Drucker wieder und die Tinte in der Patrone kann vollständig aufgebraucht werden. Wie das Zurücksetzen funktioniert, erklären diverse Anleitungen im Internet.

Weil die Füllstandsanzeige dann aber nicht funktioniert oder nicht stimmt, ist sehr wichtig, die Ausdrucke zu kontrollieren. Sobald sich erste Druckfehler zeigen, muss die Tintenpatrone sofort ausgetauscht werden. Denn der Druckkopf kann beschädigt werden, wenn der Drucker ohne Tinte arbeitet.

 

Tipp Nr. 3: Regelmäßig drucken.

Die beste und einfachste Methode, um Tinte und Papier zu sparen, besteht natürlich darin, nur wirklich notwendige Ausdrucke anzufertigen. Und wenn schon gedruckt wird, dann am besten in Schwarz. Fast alle Drucker haben eine Patrone mit schwarzer Tinte und eine oder mehrere Patronen mit farbiger Tinte.

Doch obwohl die Farbpatronen weniger Inhalt haben, sind sie in aller Regel teurer als die Patrone mit der schwarzen Tinte. Wenn nur in Schwarz gedruckt wird, sind die Druckkosten also geringer als bei Farbdrucken.

Andererseits ist es keine gute Idee, dem Drucker zu lange Pausen zu gönnen. Denn wenn der Drucker über einen langen Zeitraum hinweg nicht druckt, trocknet die Tinte früher oder später aus. Die Folge davon ist, dass der Druckkopf verstopft und die Patronen nicht mehr zu gebrauchen sind. Aus diesem Grund sollte der Drucker mindestens einmal pro Monat in Betrieb genommen werden.

 

Tipp Nr. 4: Die Druckeinstellungen optimieren.

In der Anleitung des Druckers gibt es meist gute Tipps und hilfreiche Ratschläge rund um die Einstellung der Treibersoftware. Für die Testausdrucke wird zwar recht viel Tinte verbraucht. Auf lange Sicht zahlt es sich aber sowohl mit Blick auf die Druckqualität als auch auf die Lebensdauer der Patrone aus, die Einstellungen zu optimieren.

Wer es sich einfacher machen möchte, kann sich einen sogenannten Drucker-Manager aus dem Internet herunterladen. Diese Anwendung richtet die Druckereinstellungen mit wenigen Klicks ideal ein.

 

Tipp Nr. 5: Vorher informieren, wie teuer die Patronen sind.

Nicht nur bei den Druckern, sondern auch bei den dazugehörigen Druckerpatronen gibt es enorme Preisunterschiede. Bei sehr vielen Druckern müssen zwar nicht unbedingt die Originalpatronen des Herstellers verwendet werden. Stattdessen sind kompatible Patronen erhältlich, die deutlich preiswerter sind.

Oder die leeren Patronen können wiederaufgefüllt werden. Trotzdem fällt der Betrag, der im Laufe der Zeit für die Patronen zusammenkommt, in aller Regel höher aus als der Anschaffungspreis für den Drucker als solches. Deshalb ist es sehr ratsam, sich vor dem Kauf eines neuen Druckers darüber zu informieren, wie teuer die Patronen sind.

Zumal der erste Patronenkauf meist nicht lange auf sich warten lässt. Denn die Patronen, die zum Lieferumfang gehören, sind üblicherweise nicht voll. Sie sollen letztlich nur dazu dienen, dass der Drucker sofort in Betrieb genommen werden kann.

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Veröffentlicht von

Redakteure

Fred Naue, 46 Jahre, Inhaber eines Druck- & Copyshops, Mike Sasse, 37 Jahre, Drucktechniker, Sami Orkac, 41 Jahre, Rechtsberater, Tina Kaminski, 49 Jahre, Geschäftsführerin Bereich Schreibwaren, geben und schreiben hier Wissenswertes zu Bürotechnik, Fax, Kommunikation, Schreibwaren, Internet und mehr.

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