Infos, Tipps und Ideen rund ums Bullet Journal, Teil 2

Infos, Tipps und Ideen rund ums Bullet Journal, Teil 2

Ein Bullet Journal vereint Kalender, Terminplaner, Notizblock und Tagebuch in sich. Es dient einerseits als Hilfsmittel beim Organisieren und Strukturieren des Alltags. Andererseits kann es zu einem Ventil werden, um Ideen, Gedanken und Eindrücke in kreativer Form festzuhalten und dem Alltagsstress zu entfliehen. Doch was genau macht ein Bullet Journal aus? Wie kann es gestaltet werden?

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Infos, Tipps und Ideen rund ums Bullet Journal, Teil 2

In einem zweiteiligen Beitrag vermitteln wir Infos, Tipps und Ideen rund ums Bullet Journal. Dabei sind wir in Teil 1 auf das Bullet Journal als Alltagshelfer und als Kalender eingegangen.

Hier ist Teil 2!:

Das Bullet Journal als Notizblock und Tagebuch

Die Seiten, die für den Kalender und die Aufgabenlisten bestimmt sind, können durch persönliche Seiten ergänzt werden. Sie orientieren sich am eigenen Lebensstil und können ganz nach dem persönlichen Geschmack, den Vorlieben, den Ideen und den individuellen Gewohnheiten gestaltet werden.

Beliebte Themen für den persönlichen Teil eines Bullet Journals sind zum Beispiel diese:

  • Routinen: Das Bullet Journal eignet sich sehr gut, um in Tabellen oder Diagrammen Daten zu protokollieren, die regelmäßig erhoben werden. Dazu können zum Beispiel das Körpergewicht, die Körpertemperatur, die Stunden Schlaf pro Nacht, die zurückgelegten Kilometer beim Joggen und ähnliche Daten gehören.
  • Persönliche Ziele: In diesem Abschnitt können die selbst gesetzten Ziele festgehalten werden, die im Laufe des Jahres, eines Monats oder auch innerhalb einer Woche erreicht sein sollen.
  • Reflexion über die vergangene Woche: Statt ein klassisches Tagebuch zu schreiben, kann das Bullet Journal einen Abschnitt beinhalten, der auf die vergangene Woche zurückblickt.

Vorher festgelegte Fragen bieten eine Orientierungshilfe und können entweder in ganzen Sätzen oder in Stichworten beantwortet werden. Solche Fragen können beispielsweise lauten:

  • Was ist diese Woche gut gelaufen, was habe ich erreicht oder geschafft?

  • Was hat mich besonders gefreut, was war mein persönliches Highlight?

  • Welche Herausforderungen sind mir begegnet?

  • Worüber habe ich mich am meisten geärgert?

  • Was habe ich gelernt, welche Erkenntnisse habe ich gewonnen?

  • Ernährung: Wer sich gesünder oder bewusster ernähren möchte, kann im Bullet Journal dokumentieren, wann er was gegessen hat. Aber auch wer gerne kocht oder sich generell für Lebensmittel interessiert, kann interessante Rezepte in einer eigenen Kategorie notieren.
  • Leseliste: Hier können die Bücher vermerkt werden, die demnächst gelesen werden sollen.
  • Geschenkideen: Spontane Einfälle oder Entdeckungen in einem Geschäft, die sich gut als Geschenke eignen würden, können in einer Liste vermerkt werden. Nähern sich dann Feste wie Geburtstage und Weihnachten ist es sehr praktisch, auf die Liste mit Geschenkideen zurückgreifen zu können.
  • Finanzen: In einer Finanzübersicht können die Einnahmen und Ausgaben in einem Monat oder einer Woche notiert werden. So entsteht ein Überblick darüber, wofür das Geld ausgegeben wird und wie viel Budget noch übrig ist.
  • Zitate: Beliebt ist eine Seite, auf der Zitate und andere Sprüche oder Bilder gesammelt werden, die inspirieren, motivieren oder einfach nur gut gefallen.

Die Gestaltung des Bullet Journals

Das Bullet Journal muss keine Vorgaben einhalten und keinen festen Regeln folgen. Vielmehr soll es ruhig eine persönliche Note haben und so aufgebaut sein, wie es am besten zu den eigenen Bedürfnissen, Ideen und Vorlieben passt.

Gleichzeitig bietet das Bullet Journal viel Raum, um sich kreativ auszutoben. Es gibt aber ein paar Gestaltungsideen, die sich in der Praxis bewährt haben.

Symbole

Damit Termine und Aufgaben übersichtlicher sind, auf einen Blick erfasst werden können und sich einfacher verwalten lassen, nutzt das Bullet Journal üblicherweise ein System mit Symbolen.

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In der klassischen Version werden dabei drei Grundsymbole eingesetzt:

  • Ein Kreis kennzeichnet wichtige Termine.
  • Ein Punkt steht für Aufgaben und Erledigungen.
  • Notizen sind mit einem Strich

In den Tages-, Wochen- und Monatsübersichten können die drei Symbole miteinander kombiniert werden. Dadurch geht der Überblick, worum es sich bei den einzelnen Einträgen handelt, nicht verloren.

Der Punkt wiederum kann durch andere Symbole ersetzt oder ergänzt werden, um den Stand der Aufgaben zu dokumentieren, beispielsweise so:

  • . = Die Aufgabe steht noch aus.

  • x = Die Aufgabe ist erledigt.

  • > = Die Aufgabe ist verschoben.

  • * = Die Aufgabe ist besonders wichtig.

Aufgaben, die sich erübrigt haben, können einfach durchgestrichen werden. Die typischen Symbole verstehen sich aber natürlich nur als Anregung. Jeder kann sich sein ganz eigenes System ausdenken und so anpassen, wie er es braucht und am besten für sich nutzen kann.

Farben

Ein gewöhnlicher Kugelschreiber reicht aus, um ein Bullet Journal zu führen. Farben sorgen aber für mehr Übersicht und eine freundlichere und fröhlichere Optik.

Anstelle von Symbolen können die Eintragungen mithilfe von Farben verwaltet werden. Bunte Kästchen oder Kennzeichnungen mit Textmarkern können anzeigen, welche Aufgaben besonders wichtig, auf einen anderen Zeitpunkt verschoben oder bereits erledigt sind.

Eine andere Möglichkeit ist, dass verschiedene Farben anzeigen, ob es sich bei einem Eintrag um einen Termin, eine Aufgabe oder eine Notiz handelt. Wer möchte, kann die Einträge natürlich auch gleich mit Stiften in unterschiedlichen Farben vornehmen.

Zeichnungen, Zitate und Bilder

Ein Bullet Journal muss nicht nur Einträge enthalten, die aus Wörtern oder Zahlen bestehen. Wer es optisch aufwerten oder kreative Ideen festhalten möchte, kann zum Beispiel die Überschriften durch Zeichnungen ersetzen.

Genauso ist möglich, auf den Seiten kleine Skizzen, Bilder oder auch Kritzeleien, die spontan aus dem Handgelenk heraus entstehen, einzufügen.

Kreative, die ohnehin regelmäßig zeichnen, malen oder DIY-Projekte umsetzen, können natürlich auch gleich einen Bereich des Bullet Journals als Ideenheft anlegen.

Für kunstvolle und hübsche Verzierungen wiederum eignen sich neben eigenen Zeichnungen auch Fotos und Aufkleber.

Schöne Zitate und schlaue Sprüche können ein Bullet Journal ebenfalls aufwerten. Dabei können die Zitate ruhig immer mal wieder eingestreut sein. Dadurch lockern sie Listen auf und zaubern beim Aufschlagen der Seite ein Schmunzeln ins Gesicht.

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