Kauftipps für Laserdrucker

Kauftipps für Laserdrucker 

Nahezu jeder nutzt einen Drucker, um Dokumente, Briefe und Rechnungen oder Grafiken, Präsentationen und Fotos auf Papier zu bringen.

Lange Zeit waren Laserdrucker ausschließlich in Büros zu finden, doch durch die mittlerweile recht große Angebotspalette auch im unteren Preissegment sind Laserdrucker auch für den privaten Bereich eine interessante Alternative geworden. 

Als Grundregel für Laserdrucker gilt, dass die Druckkosten pro Seite umso günstiger sind, je teurer das Gerät in der Anschaffung ist, denn Laserdrucker aus dem oberen Preissegment sind für speziell für ein großes Druckaufkommen ausgelegt.    

 

Hier die wichtigsten Infos und Kauftipps für Laserdrucker in der Übersicht:

 

       

Günstige Schwarzweiß-Laserdrucker mit einem Anschaffungspreis von unter 150 Euro sind ideal, wenn keine Fotos gedruckt werden müssen. Diese Laserdrucker arbeiten mit einer hohen Druckgeschwindigkeit, sind dabei leise und erzeugen gestochen scharfe Textausdrucke. Die Druckkosten bewegen sich bei etwa 2 Cent pro Seite.

In den meisten Fällen ist der Arbeitsspeicher bei günstigen Geräten kleiner, hochwertige Geräte können mit einem eigenen Prozessor ausgestattet sein, der den PC entlastet. Hochwertige Schwarzweiß-Laserdrucker bewegen sich einem Preisrahmen zwischen 150 und 1000 Euro. Sie sind vor allem für große Druckmengen von mehreren tausend Seiten pro Monat konzipiert.

Etwas nachteilig sind Schwarzweiß-Laserdrucker allerdings, wenn es um Grafiken und Bilder geht, denn diese werden durch unterschiedlich dicht gerasterte Einzelpunkte erzeugt. Aus der Distanz scheinen die Flächen gleichmäßig, aus der Nähe betrachtet bleiben die einzelnen Punkte jedoch sichtbar.

       

Farblaserdrucker kosten in der günstigen Variante zwischen 150 und 250 Euro, als hochwertigere Modelle ab 250 Euro aufwärts.

Günstige Farblaser bieten eine ähnlich gute Qualität wie teurere Geräte, sind aber meist sparsamer ausgestattet und drucken vor allem deutlich langsamer. Insgesamt sind die Ausdrucke auch bei Grafiken gestochen scharf, im Hinblick auf Farbintensität und Kontrast sind sie Tintenstrahldruckern allerdings nach wie vor unterlegen.

       

Laserdrucker gibt es in zwei Ausführungen, nämlich als Arbeitsplatzdrucker und als Arbeitsgruppendrucker.

Arbeitsplatzdrucker sind kleiner, leise, haben eine Aufwärmphase von etwa 15 Sekunden und stehen unmittelbar am jeweiligen Arbeitsplatz. Arbeitsgruppendrucker sind per Netzwerkanschluss mit mehreren Computern verbunden und können auf diese Weise von mehreren Arbeitsplätzen aus genutzt werden. 

       

Grundsätzlich bieten Laserdrucker einige Vorteile. Das Druckmaterial besteht aus Tonerpulver, wodurch ein Eintrocknen, wie bei Tintenstrahldruckern, die länger nicht in Betrieb waren, ausgeschlossen ist.

Zudem sind die Ausdrucke nicht nur günstiger als bei einem Tintenstrahldrucker, sondern auch sehr beständig, denn sie sind abriebfest, feuchtigkeitsresistent, unempfindlich gegenüber Sonnenlicht und auch auf Papier in schlechterer Qualität ansehnlich. Ein weiterer Pluspunkt liegt in der längeren Lebenserwartung der Geräte.

       

Nachteilig an Laserdruckern ist zunächst der etwas höhere Anschaffungspreis als bei einfachen Tintenstrahldruckern. Zudem drucken Laserdrucker zwar insgesamt leise, jedoch lauter als Tintenstrahldrucker.

Ein weiterer Minuspunkt liegt in dem verhältnismäßig hohem Stromverbrauch, der selbst im Standby-Betrieb schon ordentlich ist.

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