Infos und Tipps zu Visitenkarten

Die wichtigsten Infos und Tipps zu Visitenkarten 

Visitenkarten sind klein, handlich und als nützliche Informationsträger aus dem geschäftlichen Alltag nicht mehr wegzudenken. Aber auch im privaten Bereich werden gerne und häufig Visitenkarten ausgetauscht. Visitenkarten können bei Druckereien und bei spezialisierten Dienstleistern in Auftrag gegeben werden.

Meist stehen hierfür unterschiedliche Vorlagen zur Verfügung, mit deren Hilfe der Kunde dann seine Visitenkarten gestalten kann. Möglich ist aber auch, Visitenkarten selbst herzustellen. 

Im Handel gibt es spezielles Visitenkartenpapier, das perforiert ist und mit jedem handelsüblichen Drucker bedruckt werden kann. Die Gestaltung der Visitenkarten kann mithilfe einer speziellen Software, genauso aber auch mit nahezu jedem Bildbearbeitungs- oder Textverarbeitungsprogramm erfolgen. Nun stellen sich aber einige Fragen rund um die Visitenkarte, beispielsweise woher sie eigentlich kommt, welche Formate üblich sind und was darauf stehen sollte.  

 

Hier daher die wichtigsten Infos und Tipps zu Visitenkarten in der Übersicht: 

 

Seit wann gibt es Visitenkarten?

Wo die Ursprünge der Visitenkarten liegen und wer sie erfunden hat, ist nicht ganz klar. Einige vermuten, dass es bereits im alten Ägypten Vorläufer der heutigen Visitenkarten gab, andere sehen die Ursprünge eher etwa im 15. Jahrhundert in China. Die ersten eindeutigen Belege für Visitenkarten stammen aus dem 17. Jahrhundert. Seinerzeit war es vor allem in Adelskreisen üblich, dass ein Besucher seine geplante Visite mit seiner Karte ankündigte.

Damit erklärt sich dann auch die Bezeichnung. Seine Visitenkarte übergab der Besucher der Hausdame oder dem Butler, die die Karte wiederum dem Hausherren brachten. Üblich war damals aber auch, die Karte nach einem bestimmten System zu knicken. Durch die Knicke war es möglich, eine Nachricht zu übermitteln und gleichzeitig wurde es einfacher, die Karte in die Hand zu nehmen, wenn sie auf einer ebenen Fläche lang.

War beispielsweise der Rand der Visitenkarte nach oben geknickt, bedeutete dies, dass der Besucher seine Karte persönlich abgegeben hatte, der Hausherr ihn aber nicht empfangen konnte. Heute hingegen gilt es als sehr unhöflich, eine Visitenkarte zu knicken. 

 

Welche Formate für Visitenkarten sind üblich?

Grundsätzlich gibt es kein verbindliches Standardformat für Visitenkarten, aber im Laufe der Zeit hat sich das sogenannte Scheckkartenformat durchgesetzt. Die meisten Visitenkarten sind daher heute 54 x 85mm oder 55 x 85mm groß.

Dass sich das Scheckkartenformat etabliert hat, hat übrigens rein praktische Gründe, denn Visitenkarten in diesem Format passen auch in kleine Handtaschen und in die für Scheckkarten vorgesehenen Fächer im Geldbeutel. Als Variante von normalen Visitenkarten gibt es die sogenannten Klappkarten.

Diese sind als doppellagige Visitenkarten mit vertikaler oder horizontaler Falzung oder in Sonderformen erhältlich, bei denen die obere Lage nur einen Teil der unteren Lage abdeckt.

Welches Papier wird für Visitenkarten verwendet?

In aller Regel wird für Visitenkarten sogenanntes Bilderdruckpapier verwendet. Hierbei handelt es sich um ein festes Papier, das es sowohl mit glänzender als auch mit matter Oberfläche gibt. Im Hinblick auf die Papierstärke sind zwischen 250g/qm und 400g/qm üblich.  

 

Was sollte auf Visitenkarten stehen?

Es gibt keine verbindlichen Regeln, wie eine Visitenkarten aussehen und welche Angaben sie enthalten muss. Damit die Visitenkarte jedoch ihren Zweck erfüllt, gibt es Grundelemente, die im Allgemeinen erwartet werden. Hierzu gehören der Vor- und Nachname samt Titel, die Anschrift sowie die Telefon- und Faxnummer.

Mittlerweile sich daneben auch die Mobilfunknummer und die E-Mail-Adresse üblich. Anders als bei einer Visitenkarte für den privaten Gebrauch müssen auf einer geschäftlichen Visitenkarte jedoch keine persönlichen Daten stehen. Hier reicht es aus, nur die geschäftlichen Kontaktmöglichkeiten anzugeben. Um dem Geschäftspartner beispielsweise auch die private Telefon- oder Handynummer mitzuteilen, kann diese handschriftlich auf der Kartenrückseite vermerkt werden.

Dies wirkt nicht nur persönlicher, sondern unterstreicht auch, dass diese Daten nicht jedem mitgeteilt werden.Die Gestaltung der Visitenkarte ist natürlich Geschmacksache. Während die einen eher schlichte Karten bevorzugen, gefallen anderen bunte Visitenkarten besser und während sich die einen auf die Schrift beschränken, gestalten andere ihre Visitenkarten mit einem Bild, einem Foto oder einem Logo.

Insgesamt gilt jedoch, dass nicht zu viele Elemente auf der Karte platziert werden sollten, denn eine Visitenkarte sollte immer übersichtlich bleiben und darf nicht überladen wirken.  

 

 

Was sollte bei Visitenkarten außerdem beachtet werden?

Anders als beispielsweise in Japan gibt es hierzulande nicht ganz so strenge Regeln im Hinblick auf den Umgang mit Visitenkarten. Dennoch gibt es auch hier einige Grundregeln, die unbedingt eingehalten werden sollten.

So werden grundsätzlich nur saubere, unbeschädigte Visitenkarten weitergegeben. Dabei werden die Visitenkarten entweder bei der Verabschiedung oder bereits bei der Begrüßung ausgetauscht. In welcher Reihenfolge die Visitenkarten verteilt werden, hängt von der Situation ab. Normalerweise werden die Karten der Hierarchie entsprechend ausgegeben, beginnend mit der ranghöchsten Person. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann jedoch auch an einer Seite beginnen und die Karten reihum an alle Anwesenden verteilen.

Übergeben wird eine Visitenkarte dabei immer so, dass die Kartenvorderseite zum Empfänger zeigt und er die Karte unmittelbar lesen kann. Eine in Empfang genommene Karte sollte nicht direkt weggeräumt werden. Höflicher ist es, sich kurz mit der Karte zu beschäftigen und die Karte erst danach sorgfältig zu verräumen.

 

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