Zeitsparendes und effektives Drucken

Zeitsparendes und effektives Drucken durch richtig eingestellte Treiber 

Selbst ein recht einfacher Tintenstrahldrucker verfügt meist über jede Menge unterschiedliche Funktionen. So können einfache Textdokumente, komplexere Grafiken und sogar detailreiche Fotos ausgedruckt werden und je nach Modus geht der Druck entsprechend schnell oder langsam und verbraucht entsprechend wenig oder viel Tinte.

Für einfache Textdokumente beispielsweise bietet sich der zeit- und tintensparende Entwurfsmodus an, für Fotos sollte es aber doch die bestmögliche Qualität sein.

Allerdings kostet es auf Dauer recht viel Zeit und ist ziemlich mühselig, bei jedem Ausdruck erst den Druckertreiber so zu konfigurieren, dass der Druck letztlich so wird, wie gewünscht. Eine sehr einfache Möglichkeit, diesen Zusatzaufwand zu umgehen, ist die Installation mehrerer Druckertreiber.

Hier eine Übersicht und Tipps:

       

Im Grunde wird dabei der gleiche Drucker einfach mehrere Male installiert, nur eben mit unterschiedlichen Einstellungen. Das ist deshalb möglich, da es beispielsweise unter Windows keine Einschränkungen gibt, wie viele Treiber für einen Drucker eingerichtet werden können.

Nach der Installation übernimmt der eine Drucktreiber dann beispielsweise den einfachen Entwurfsmodus, ein anderer Druckertreiber ist für den beidseitigen Druck zuständig und ein dritter Treiber übernimmt den Ausdruck von Fotos auf Hochglanzpapier.

       

Um die Druckertreiber zu installieren, wird zunächst die Systemsteuerungskomponente “Drucker” und dort dann der Befehl “Drucker hinzufügen” aufgerufen. Mithilfe des Assistenten kann dann der gleiche Drucker mehrfach in die Liste der Drucker eingetragen werden.

Danach werden für jeden Treiber die entsprechend gewünschten Einstellungen vorgenommen. Am schnellsten geht das, indem man mit der rechten Maustaste auf den Druckertreiber klickt und den Befehl Eigenschaften auswählt. Alle Einstellungen, die hier vorgenommen werden, werden dauerhaft gespeichert. Allerdings sollte man nicht vergessen, den Drucktreiber auch entsprechend zu benennen.

       

Zum Drucken wird dann das Dialogfenster wie gehabt aufgerufen. Allerdings entfällt jetzt das Einstellen des Druckertreibers, da einfach nur noch der entsprechend eingestellte Treiber ausgewählt werden muss.

       

Übrigens gibt es einen sehr effektiven Trick, wie der Stromverbrauch durch den Drucker, den Rechner und andere Komponenten gesenkt werden kann. Hintergrund ist, dass auch ausgeschaltete Geräte Strom verbrauchen, bei einem Tintenstrahldrucker können dies bis zu 4,5 Watt sein.

Dem kann man entgegenwirken, indem alle Geräte an eine abschaltbare Steckerleiste angeschlossen werden. Allerdings sollte der Drucker erst über seinen eigenen Knopf ausgeschaltet werden, da die Druckköpfe ansonsten nicht mehr in die Parkposition zurückfahren und dadurch die Tintenpatronen austrocknen können.

       

Im Laufe der Zeit fangen besonders ältere Tintenstrahldrucker zudem gerne an, zu quietschen. Dies liegt dann meist daran, dass der Schlitten, auf dem sich der Druckkopf hin und her bewegt, nicht mehr ausreichend gefettet wird.

Hier schafft ein säure- und harzfreies Fett Abhilfe, das in Elektro- oder Bastelgeschäften erhältlich ist. Wichtig ist allerdings, den Schlitten nicht allzu großzügig zu fetten, da das Fett ansonsten in Form von Tropfen auf den Ausdrucken landet.

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