Anleitung für Puzzles aus Eisstielen

Anleitung für Puzzles aus Eisstielen

Eisstiele aus Holz sind zwar nichts Neues. Aber seit einiger Zeit sind sie als Bastelmaterial schwer im Trend. Denn die kleinen Hölzer sind robust und lassen sich zu den verschiedensten Dingen verarbeiten. Von Bilderrahmen über Boxen und Laternen bis hin zu Tischsets ist so ziemlich alles möglich. Dabei sind die Eisstiele preiswert erhältlich und erfordern keine besonderen Werkzeuge.

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Anleitung für Puzzles aus Eisstielen

Wir zeigen in dieser Anleitung ebenfalls eine Idee für ein Bastelprojekt mit Eisstielen. Wir fertigen nämlich Puzzles an. Zusammen mit einem schönen Foto oder einem selbstgemalten Bild entstehen so im Handumdrehen individuelle Knobelspiele, die viel Spaß bereiten und sich auch prima als kleines Geschenk eignen.

Die Materialien für Puzzles aus Eisstielen

Für die selbstgemachten Puzzles werden folgende Materialien und Hilfsmittel benötigt:

  • Eisstiele oder Holzspatel

  • Fotos oder selbst gestaltete Bilder als Motive für die Puzzles

  • Lineal und Bleistift

  • Klebstoff

  • Cuttermesser

  • Schere

  • Gegenstände zum Beschweren, zum Beispiel dicke Bücher

Vor allem in den Sommermonaten fallen in vielen Haushalten regelmäßig hölzerne Eisstiele an. Haben die Stiele das gleiche Format und gerade Seitenkanten, können sie gesammelt werden. Gründlich gereinigt und gut abgetrocknet, lassen sich die Eisstiele dann zu originellen Puzzles verarbeiten.

Ansonsten sind Eisstiele aus Holz kostengünstig im Bastelbedarf erhältlich. Es gibt sie in verschiedenen Formen und Breiten. Werden die Puzzles mit und für kleine Kinder gebastelt oder sollen sie insgesamt größer werden, sind Holzspatel eine gute Alternative.

Holzspatel werden überwiegend im medizinischen Bereich und in Laboren verwendet. Sie können ebenfalls im gut sortierten Bastelbedarf, im Fachhandel und online gekauft werden.

Die Anleitung für Puzzles aus Eisstielen

Die pfiffigen Puzzles sind schnell und einfach gemacht. Denn im Prinzip muss nur ein Motiv ausgewählt und auf die Eisstiele aufgeklebt werden. Doch der Reihe nach!

Das Puzzle-Motiv gestalten

Zunächst gilt es, das Motiv für das Puzzle auszusuchen. Dabei ist natürlich erlaubt, was gefällt. Eine Möglichkeit ist zum Beispiel, ein schönes Foto zu verarbeiten. Eine andere Möglichkeit ist, ein Bild zu malen. Auch eine Grafik, die eine geometrische Grundform oder ein Muster zeigt, eignet sich gut für ein Puzzle.

Aber es muss gar nicht unbedingt ein bildliches Motiv sein. Ein Wort oder ein Schriftzug kommen ebenfalls infrage. Genauso ist möglich, einen ganzen Text zu gestalten und die Puzzles anschließend als originelle Grußkarten oder pfiffige Einladungen zu verwenden.

Wichtig bei der Auswahl des Motivs ist aber, auf die Größe zu achten. Optimal ist, wenn das Motiv in der Höhe mindestens der Länge der Holzstiele entspricht. In der Breite lässt sich das Motiv später durch das Anordnen der Eisstiele noch etwas anpassen.

Ist das Motiv viel kleiner als die Stiele, bleibt rundherum ein unschöner Rand stehen. Bei Bedarf das Motiv deshalb lieber etwas vergrößern.

Das Motiv vorbereiten

Ein selbstgemaltes Bild oder ein Foto kann so weiterverarbeitet werden, wie es ist. Wurde das Motiv am Computer erstellt, wird es ausgedruckt. Normales Kopierpapier reicht dabei aus.

Das vorbereitete Motiv wird nun mit der Vorderseite nach unten auf die Arbeitsfläche gelegt. Damit die Eisstiele richtig platziert werden, ist es ratsam, die Bildfläche auf der Rückseite ganz dünn mit Bleistift einzuzeichnen.

Durch die Linien entsteht so das Feld, das mit den Eisstielen ausgefüllt werden muss.

Die Eisstiele aufkleben

Bevor die Eisstiele aufgeklebt werden, sollten sie einmal probeweise ausgelegt werden. Dazu die Eisstiele direkt nebeneinander auf der Bildfläche positionieren. Auf diese Weise lässt sich am einfachsten ermitteln, ob die Hölzer das gesamte Motiv ausfüllen.

Falls nicht, können sie entweder so verschoben oder in der Anzahl angepasst werden, dass das Puzzle später einen stimmigen Bildausschnitt zeigt.

Passt alles, die einzelnen Eisstiele nacheinander großzügig mit Klebstoff bestreichen und sehr dicht aneinander auf der Bildrückseite aufkleben. Danach das Puzzle mit einem schweren Gegenstand wie zum Beispiel einem dicken Buch beschweren, bis der Klebstoff trocken ist.

Das Gewicht sorgt für eine stabile Verbindung und verhindert, dass sich das Papier durch den feuchten Klebstoff wellt.

Das Puzzle in Einzelteile trennen

Wenn der Kleber komplett trocken ist, kann das Puzzle in seine Einzelteile zerlegt werden. Dazu mit dem Cuttermesser vorsichtig zwischen den Eisstielen durchfahren und das Papier auf diese Weise zerschneiden.

Das überstehende Papier an den Rundungen oben und unten kann ebenfalls mit dem Cuttermesser abgeschnitten werden. Wer möchte, dann dafür aber auch mit einer kleinen Bastelschere arbeiten. Und damit ist das selbstgemachte Puzzle aus Eisstielen auch schon fertig!

Zum Spielen werden die Eisstiele gut durchgemischt und anschließend wie bei einem klassischen Puzzle so angeordnet, dass das Motiv sichtbar wird.

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Wer den Schwierigkeitsgrad erhöhen möchte, kann natürlich auch Eisstiele von mehreren Puzzles mixen. So müssen dann nicht nur die Motive gelegt, sondern die Puzzleteile erst einmal richtig zugeordnet werden.

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Fred Naue, - Inhaber eines Druck- & Copyshops, Mike Sasse, - Drucktechniker, Sami Orkac, - Rechtsberater, Tina Kaminski, - Geschäftsführerin Bereich Schreibwaren, sowie Ferya & Christian Gülcan, Unternehmer/in & Gründer/in diverser Firmen und Erfahren in Büroorganisation, B2B, B2C, Planung & Kommunikation, Redakteure und Betreiber dieser Seite, geben und schreiben hier Wissenswertes zu Bürotechnik, Fax, Kommunikation, Schreibwaren, Internet, Verbraucher und mehr. Die Inhalte z.B. Vorlagen des Informationsangebots stellen keine Rechtsberatung dar, somit ersetzen die Inhalte auch keine rechtliche Beratung.

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